Geographie

“Soweit ich das sagen kann, teilen alle Gebiete auf Athas die glühende Sonne, die gefährlichen Winde und den Wassermangel. Nichts, was ich bei meinen eigenen Erkundungen gesehen oder von den hunderten von Reisenden, die ich befragte, hörte, deutet auf eine andere Schlußfolgerung hin. Athas ist ein endloses Ödland, überzogen mit kleinen Oasen der Fruchtbarkeit, die von brutalen Räubern bewohnt sind. Es ist in jeglicher Hinsicht ein Land tödlicher Verlassenheit.”
- aus den Aufzeichnungen des Wanderers

Athas als bekannte Welt umfasst 2,5 Millionen km² Wüste und in deren Mitte liegt die Treibsandsee, ein gewaltiges 300.000 km² großes staubgefülltes Becken, dass nahezu unerforscht ist. Umgeben ist sie von den Tafellanden, die wiederum von den Klingenden Bergen in allen Himmelsrichtungen umschlossen werden. Hinter diesen Gebirgsketten liegen die Hinterlande, über die so gut wie Nichts bekannt ist.
Die Kampagne begrenzt sich auf den Raum der Tafellande zwischen den Klingenden Bergen im Westen und der Treibsandsee im Osten wie in der obigen Karte abgebildet und wird als Tyr Region bezeichnet. Hier zwischen goldenen Dünen, steinigen Kahlflächen, Staubsenken, weißen Salzwüsten, felsigen Ödlanden und Steppen gelbgrünen Zwerggestrüpps hält sich noch die Zivilisation. Sie klammert sich an kleine Oasen, die ein paar Ar fruchtbaren Landes, Kornfelder oder gar einen kleinen Wald ernähren.
Im Westen bilden die Klingenden Berge eine Gebirgskette von Norden nach Süden, die von der Ferne wie eine rötliche Wolkenbank aussehen und wie eine Mauer, die Tyr Region von den im Westen liegenden unbekannten Hinterlande trennt. Im Norden und Süden dieser Region verlaufen die Klingenden Berge parallel zueinander und bilden lange Korridore, die von Zentralathas wegführen.

Dies sind die vier Hauptlandschaften der Kampagne:

Die Treibsandsee ist von einer solch feinen Sandart gefüllt ist, dass man darin untergeht und dadurch nicht zu Fuß bereisbar ist. Sie wird v.a. von Riesen bewohnt, die aufgrund ihrer Größe auf nur ihnen bekannten Wegen von Insel zu Insel durch den feinen Pulversand waten können. An einem windstillen und klaren Tag, was allerdings selten vorkommt, sieht sie aus wie eine endlose Ebene perlweißen Pulvers, aber schon die leichteste Brise wirbelt deren weißen Staub derart auf, dass man nicht mehr unterscheiden kann, wo die staubgefüllte Luft endet und wo das Treibsandbett beginnt. Bei stärkeren Winden wird die Treibsandsee zu einer undurchsichtigen Wolke, die Sichtweite beträgt wenige Zentimeter. Von weitem sind deren Ränder vom Sonnenlicht scharlachrot gefärbt, in der Staubwolke selbst ist es schwarz wie in einer mondlosen Nacht.

Die flachen Tafellande umgeben die Treibsandsee auf allen Seiten, ein Gebiet wo die Zivilisation der Alten blühte, zumindest all den Ruinen nach zu urteilen. Heute klammern sich die Reste der Zivilisation an ein paar lebensnotwendiges Wasser spendende Oasen. Das Land ist trocken, heiß und kahl, der Boden vertrocknet und armselig, zu keramischer Härte zusammen gebacken oder fein pulverisiert. Hier finden sich die einzigsten Städte, vereinzelte armselige Dörfer und viele Nomaden-, Räuber- und Sklavenstämme. Die Ebenen der Tafellande sind der Schmelztiegel Athas, in dem all die verschiedenen Rassen und Kulturen verschmelzen oder aufeinander prallen.

Die Klingenden Berge umgeben wiederum die Tafellande und grenzen Zentralathas der Kampagne im Westen ein. Dort findet man viele Burgruinen und verlassene Minenstollen, die so niedrig sind, dass nur Zwerge oder Halblinge darin aufrecht stehen können. Das Gebirge selbst ist schwer passierbar, aber wenn man ihre Gipfel erklimmt, hat man vielleicht den seltsamsten Anblick auf Athas: Gen Westen bedecken unter einem dichte, dschungelartige Wälder aus Fichten und Birken die Berghänge. Der Westwind, der an den Bergen hängen bleibt und die Tyr Region nicht erreicht, bringt genügend Feuchtigkeit mit sich, um diesen Waldgürtel am Leben zu erhalten. Hier leben die Halblinge in kleinen Stämmen und betrachten alles, was ihr Revier betritt als Jagdwild. Auch Mitglieder anderer intelligenten Rassen landen in deren Kochtöpfen als besonders geschätzte Köstlichkeit.

Die Hinterlande im Westen der Klingenden Berge haben viele schon erforschen wollen, aber bis jetzt ist niemand lebend zurückgekehrt um von den Entdeckungen zu berichten. Verlässt man den Waldgürtel an den Westhängen der Klingenden Bergen trifft man auf einen Steingürtel und danach auf eine flache Buschsteppe, die unendlich weit in den Horizont reicht. Es heißt aus dieser fernen Savanne würden die insektenhaften Thri-Kreens ursprünglich stammen. In dieser Ebene gibt es jedoch keine Pfade oder Wege, keine wirtschaftliche Aktivität, keinen Hinweis auf Ansiedlungen und keine Ruinen aus vergangenen Tagen. Die Lage der Oasen sind unbekannt, die wenigen Pfade auf die man trifft, sollten gemieden werden, weil sie von großen, wandernden Tieren angelegt wurden.

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